Unaufgeforderte Anfragen werden normalerweise nicht beantwortet.
UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE
Die Internationale Stiftung für Musik und Kunst wurde als gemeinnützig anerkannte Stiftung (Gemeinnützigkeit) am 12. Februar 1988 in Vaduz, Liechtenstein, gegründet. Ihre Aufgabe ist es, finanzielle Mittel sowohl von Einzelpersonen als auch von Körperschaften zu sammeln, um damit weltweit unterstützungswürdige und kunstinteressierte Organisationen zu fördern.
Die Internationale Stiftung für Musik und Kunst wurde mit der Überzeugung gegründet, dass die Kunst unser größtes Vermächtnis an zukünftige Generationen ist. Die Stiftung hilft bei der Verfeinerung und Verbreitung der darstellenden Künste und fördert das Studium und die Erhaltung der Kunst und Kultur aus der Vergangenheit. Dies bezieht sich sowohl auf die Restaurierung einzelner Stücke aus Kunst und Architektur, als auch auf kulturelle und umweltbezogene Dokumentation und Bewahrung. Besondere Interessensgebiete der Stiftung sind, u.a., die Schönen Künste (Malerei, Zeichnung, Bildhauerei), Musik, Theater und Architektur (die Johann Wolfgang von Goethe 1829 als gefrorene Musik bezeichnete).
ZIELSETZUNG
Die Internationale Stiftung für Musik und Kunst vergibt keine Gelder an Einzelpersonen, sondern nur an anerkannte Institutionen:
- die sich den darstellenden Künsten widmen, wie z.B. Oper, Theater, Ballett, Orchestern oder Kammermusikensembles;
- zur Restaurierung von Bauwerken und zur Erhaltung von Kulturgütern;
- und Bildungseinrichtungen, die der kunstgeschichtlichen Forschung und Publikation dienen.
GRUNDSÄTZE UND RICHTLINIEN
Die Stiftung unterstützt vor allem Projekte, die ihren speziellen Interessensgebieten entsprechen, über deren Entwicklung sie auf dem neuesten Stand ist, die klare Zielvorstellungen haben und auch innovativ und risikofreudig sind. Zugleich sollten sie traditionellen Maßstäben in bezug auf höchste Qualität und Verantwortung entsprechen.
Keine Unterstützung wird für die Einrichtung neuer Organisationen, für Reisespesen, für Versammlungen, 'Workshops', Konferenzen oder Seminare gewährt, die zur Planung oder Organisation eines Projekts oder einer Tätigkeit abgehalten werden.
Normalerweise ziehen wir es vor, durch die Beschaffung von Informationen mehr über erfolgversprechende Projekte herauszufinden. Unaufgeforderte Anfragen werden normalerweise nicht beantwortet.
Mit Vermögenswerten (laut Bilanz) von ungefähr CHF 36,905,090 (vermogen am 30/06/2009) gewährt die IMAF finanzielle Unterstützung in der Höhe von mehreren hundert bis mehreren hunderttausend Schweizerfranken, wobei der Durchschnittswert bei CHF 12,291 ~ CHF 33,233 für die meisten Zuschüsse liegt. Wenn immer möglich zieht es die Stiftung vor, Gelder zur Verfügung zu stellen, die den Finanzhilfen anderer Spender entsprechen. Die Stiftung möchte keine, finanzielle Unterstützung für Betriebskosten gewähren.
Bewerber, die von der IMAF eingeladen werden, sind gebeten, 4 Kopien der folgenden Schriftstücke einzusenden, oder, falls erforderlich, zu begründen, warum ein Dokument nicht zur Verfügung gestellt werden kann.
1.)
das Ausgabenbudget für das Projekt
2.)
Bericht über die Einnahmen des Projektes, der auch die


Unterstützungen anderer Organisationen aufzeigt
3.)
die letzte Bilanz der Organisation mit Kontroll-Bericht
4.)
die aktuelle Liste des Vorstandes der Organisation
5.)
den Nachweis der Steuerfreiheit der Organisation (oder


ein Auszug aus dem Eintrag ins Handelsregister)
6.)
die Unternehmensphilosophie der Organisation
Die Anfragen werden zuerst überprüft, ob sie in den Rahmen unserer Interessen und Richtlinien passen, ansonsten werden sie abgelehnt. Brauchbare Anfragen sollten klare Zielvorstellungen haben, vernünftige Vorgehensweisen vorschlagen und Ziele nennen, die auch verwirklichbar sind.
Projekte, die unseren Programmrichtlinien entsprechen, werden auf folgende Punkte überprüft:

die Priorität des Antrags gemessen an den Zielvorstellungen der Stiftung

der künstlerische Verdienst bzw. seine Qualität

die Bedeutsamkeit der erhofften Ergebnisse

die finanzielle Zuverlässigkeit des Bewerbers.
Die Anträge sollten einen kurzen Kommentar enthalten, der die Wichtigkeit des Projekts erklärt und wie es sich auf die Ziele der IMAF bezieht sowie einen Entwurf, um das Projekt bewerten zu können. Es sind keine besondere Formen erforderlich. Unsere Einladung ist jedoch keine Garantie, daß ein Projekt oder eine Institution Unterstützung aus dem Fonds erhalten wird.
Bei Projektvorschlägen sollte nachgewiesen werden, dass diese finanziell von Organisationen und/oder öffentlichen Verbänden in dem Ort unterstützt werden, wo das Projekt durchgeführt wird.
Alle Bewerber müssen detaillierte finanzielle Berichte vorweisen und vollständige Unterlagen bezüglich der Anwendung der Finanzhilfen erstellen. Die IMAF behält es sich vor, hin und wieder den Organisationen Inspektionsbesuche abzustatten oder sonstige Untersuchungen anzustellen, die sie für notwendig hält.
Die Stiftung erwartet sichtbare Ergebnisse von den Bewerbern. Alle Begünstigten müssen einen Bericht einreichen, in dem klar aufgezeigt wird, wie die Gelder der Stiftung angewendet wurden und in dem die Verwendung der Gelder am Ende der Unterstützungsperiode, oder jährlich, falls die Unterstützung über die Dauer eines Jahres hinausgeht, erklärt ist.
Projekte, die mit Hilfe von Spenden verwirklicht werden, spiegeln oft eine Kombination aus der Initiative des Bewerbers und der Unterstützung durch die Stiftung wieder. Die IMAF ist sich bewusst, dass aussichtsreiche Ideen und vielversprechende Organisationen oft mehr als nur finanzielle Hilfen benötigen. Deshalb werden Stiftungsmitglieder gegebenenfalls an Sitzungen der entsprechenden Organisationen teilnehmen und, falls angebracht, in beratenden Positionen, die die Interessen der Stiftung unterstützen, eingesetzt. Die Stiftung begrüßt die Zusammenarbeit mit anderen Geldgebern und zieht Bewerber mit mehreren Hilfsquellen vor.
VORSTAND
Brigitte Feger, Lic.iur.
Liechtenstein
Walter Feilchenfeldt, Lic.oec.
Schweiz
Kurt Kimmel
Schweiz
Nicholas Thaw, BPS Arch
Mitglieder: AIA, ASID
Makedonia
Internationale Stiftung für Musik und Kunst
Hauptsitz (eingetragener Gesellschaftssitz)
P.O. Box 39
FL-9490 VADUZ, Liechtenstein
Wir freuen uns über Kontakte per e-mail: (vorstand@imaf.li) Andere Arten der Kontaktaufnahme sind nicht willkommen.
Unaufgeforderte Anfragen werden normalerweise nicht beantwortet.